Typische Einsatzszenarien für einen Interim Controller
Ein Interim Controller wird eingesetzt, wenn kurzfristig Expertise im Controlling benötigt wird – sei es durch eine Vakanz, Überlastung oder spezielle Projektanforderungen. Hier sind die häufigsten Szenarien.
1. Vakanzüberbrückung
Situation: Ihr Controller hat gekündigt, ist langfristig erkrankt oder geht in Elternzeit. Der Monatsabschluss steht vor der Tür.
Lösung: Ein Interim Controller übernimmt nahtlos das Tagesgeschäft, sichert den Monatsabschluss und überbrückt die Zeit bis zur Nachbesetzung.
Typische Dauer: 2–6 Monate
2. Monatsabschluss-Krise
Situation: Der Monatsabschluss verzögert sich regelmäßig, Zahlen stimmen nicht, das Management verliert das Vertrauen ins Reporting.
Lösung: Ein Interim Controller stabilisiert den Prozess, identifiziert Fehlerquellen und führt klare Routinen ein.
Typische Dauer: 4–12 Wochen
3. Reporting-Automatisierung
Situation: Manuelle Excel-Prozesse kosten Zeit und sind fehleranfällig. Das Team verbringt Tage mit Copy-Paste statt Analysen.
Lösung: Ein Interim Controller analysiert bestehende Prozesse und implementiert Automatisierungen – von Excel-Makros bis zu datenbankbasierten Lösungen.
Typische Dauer: 4–8 Wochen (Projekt)
4. Schnelles Wachstum
Situation: Ihr Unternehmen wächst schneller als das Controlling-Team. Neue Gesellschaften, Standorte oder Geschäftsbereiche erfordern zusätzliche Kapazität.
Lösung: Ein Interim Controller skaliert Ihr Reporting, führt Standards ein und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum.
Typische Dauer: 3–6 Monate
5. M&A-Situationen
Situation: Eine Akquisition oder Fusion erfordert zusätzliche Controlling-Kapazität für Due Diligence, Integration oder Carve-Out.
Lösung: Ein Interim Controller mit M&A-Erfahrung unterstützt bei Kaufpreisallokation, Post-Merger-Integration oder der Trennung von Geschäftsbereichen.
Typische Dauer: Projektabhängig
Checkliste: Brauchen Sie einen Interim Controller?
Treffen 2 oder mehr Punkte zu? Dann lohnt sich ein Gespräch über Interim-Unterstützung.
Wie läuft der Start ab?
1. Kurzgespräch: Verfügbarkeit und Rahmenbedingungen klären (15 Min.)
2. Briefing: Situation, Ziele und Deliverables definieren
3. Start: Einarbeitung in Systeme und Prozesse (Tag 1–2)
4. Umsetzung: Operatives Tagesgeschäft übernehmen
Weiterführende Informationen: